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Entlastung der Pflegeperson  

Verhinderungspflege

Jede pflegebedürftige Person hat Anspruch auf Verhinderungspflege in Höhe von 1612 Euro im Jahr. Außerdem kann bis zu 50 % des Leistungsbetrages für die Kurzzeitpflege, zusätzlich 806 € , für die Verhinderungspflege ausgegeben werden. Daraus ergibt sich ein Gesamtanspruch von 2418,00 €.

Ist die Pflegeperson im Urlaub, krank oder auch nur stundenweise an der Pflege gehindert, weil sie Einkäufe erledigen will, zum Arzt muss oder sich selbst etwas Gutes tun will, dann kann sie die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen. 

Stundenweise Verhinderungspflege beeinträchtigt die Auszahlung des Pflegegeldes nicht, wenn weniger als acht Stunden/Tag erbracht werden.

Verhinderungspflege können Sie sowohl als Sachleistungsbezieher –Sie erhalten regelmäßig Hilfe durch den Pflegedienst- als auch als Geldleistungsbezieher in Anspruch nehmen.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist, dass die Pflegeperson den Pflegekassen bekannt ist und Sie ein halbes Jahr gepflegt hat.
Ein Beispiel:
Sie haben die Pflege Ihres Angehörigen übernommen.
Sie wollen nun ein oder zwei Tage in der Woche für einige Stunden etwas unternehmen und brauchen jemanden für ihren Hilfebedürftigen zu Hause. Wir können in diesem Fall in Absprache mit Ihnen Aufgaben der Pflege und Betreuung übernehmen, analog zu den Leistungen der Pflegeversicherung.
Das Pflegegeld bleibt in voller Höhe erhalten und für Sie entstehen keine weiteren Kosten, da eine direkte Abrechnung mit ihrer Pflegekasse erfolgt.
 

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